Wie wird man Künstler?
Künstler wird man nicht, man ist Künstler!


"Wenn Du jeden morgen aufwachst, mit dem Wunsch, Bücher zu schreiben, dann bist Du ein Schriftsteller"
- dieses Zitat vom Woopi Goldberg aus dem Film "Sister Act" ist sprichwörtlich für mich.

Schon als kleiner Junge habe ich bei bestem Wetter Stunden damit verbracht, in meinem Zimmer zu sitzen und gegenständliche "Öl-Schinken" zu malen. Ob dies mit meinen Genen zu tun hat, ist nie bewiesen worden, aber vermutlich steckt so ein Wunsch, oder so ein Talent wirklich im tiefsten "Ich" eines Menschen. Möglicherweise hat ja doch mein Großonkel Christoph Müller (ein bekannter Portrait- und Landschaftsmaler Anfang des 20. Jahrhunderts im Raum Koblenz) Teile seines Talentes indirekt an mich weitervererbt.

Bilder und visuelle Reize sind mein Leben, schon seit frühester Kindheit. Die Muße und Ruhe für darstellende Malerei habe schon sehr früh durch die Entdeckung der Fotografie für meine Auseinandersetzung mit Bilder verloren.

Fasziniert durch die ersten Versuche, selber Schwarz-Weiß-Bilder zu entwickeln, war die Leidenschaft für die Fotografie als Kunst- und Darstellungsform schon mit 12 Jahren bei mir fest installiert. Der Wunsch, alles über Farbe, Form und Fotografie zu lernen war damit klar definiert.

Nach einer "normalen" Berufsausbildung habe ich dann in Köln Fotografische Gestaltung und Farbmetrik bei Professor Dr. Magloire und Prof. Wedwardt studiert und im Fachbereich Fotoingenieurwesen diese Studium 1996 erfolgreich abgeschlossen. Neben der Fotografie als kreative Ausdrucksform, hat mich die Malerei seit meiner Kindheit bis heute begleitet.